Kinderarztpraxis

MUDr. Ivana Fordinál

──── Neusiedl am See ────

Für kleine Helden am See

Urlaubmeldung

Liebe Eltern,

es freut mich sehr, Sie in meiner Kinderarztpraxis begrüßen zu dürfen. Schon früh stand für mich fest, dass ich Kinderärztin werden möchte. Diesen Wunsch habe ich mit großer Zielstrebigkeit verwirklicht. Bereits während des Studiums wurde ich für einen besonderen Ausbildungsplatz mit Schwerpunkt Kinderheilkunde ausgewählt. Die Zulassung zu diesem einmaligen Studienplatz war für mich eine große Ehre.

Meine Facharztausbildung absolvierte ich in Deutschland, die Facharztprüfung legte ich in Dresden ab.
Ich war an einer Klinik mit einem breiten pädiatrischen Spektrum tätig und hatte das große Glück, Teil eines hervorragend ausgebildeten und engagierten Teams zu sein, das sein Wissen aktiv weitergab. Diese intensive und vielseitige Ausbildung prägte mich sehr und legte den Grundstein für meine heutige ärztliche Arbeit.

Ein wichtiger Bestandteil unseres klinischen Alltags war die Versorgung von Frühgeborenen. In der Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin mit Neonatologie betreuten wir Neugeborene ab der 29. Schwangerschaftswoche (Perinatalzentrum der Versorgungsstufe II – vergleichbar mit österreichischen Zentren mit Neonatologie).
Die Betreuung von Frühgeborenen und jungen Säuglingen ist bis heute ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit, denn gerade hier kommt es auf viele kleine, aber entscheidende Details an.

Während meiner Zeit im Krankenhaus beschäftigte ich mich zudem intensiv mit der pädiatrischen Ultraschalldiagnostik, einschließlich Herzultraschall, und bin im Besitz des ÖÄK-Zertifikats für Pädiatrische Sonographie und Hüftsonographie (ÖÄK = Österreichische Akademie der Ärzte).

Nach meiner Tätigkeit im Krankenhaus wechselte ich in eine Kinderarztpraxis, wo ich meine Leidenschaft für die kindermedizinische Primärversorgung entdeckte. Seitdem gehört dieser Bereich zu meinen wichtigsten beruflichen Herzensanliegen.
Während meiner Tätigkeit in einer deutschen Kinderarztpraxis lernte ich die strukturierte und präventionsorientierte Arbeitsweise der dortigen Kindermedizin sehr zu schätzen. Diese konsequente Orientierung an Vorsorge, Qualität und klaren Leitlinien prägt auch heute meine tägliche Arbeit. Viele dieser Prinzipien habe ich bewusst in meine Praxis übernommen und verbinde sie mit einer ruhigen, individuellen Betreuung, wie sie mir besonders wichtig ist.

 

Seit einigen Jahren führe ich nun die Praxis nach Frau Dr. Merz-Hombauer mit großer Freude weiter und entwickle sie kontinuierlich im Sinne einer modernen, umfassenden Kindermedizin.

1. Ein Arzt für Ihr Kind von der Geburt bis zum Erwachsenwerden = ein verlässlicher Weg

In Österreich ist es theoretisch möglich, den Kinderarzt alle drei Monate zu wechseln. Aus medizinischer Sicht ergibt das jedoch selten Sinn. Studien zeigen, dass Kinder, die über viele Jahre hinweg vom selben Arzt betreut werden, eine bessere und ganzheitlichere medizinische Versorgung erhalten. Warum? Weil ich Ihr Kind kenne, seine Stärken, seine Schwierigkeiten und seine individuellen Bedürfnisse. So kann ich gezielter, sicherer und mit mehr Vertrauen behandeln. Vertrauen, Verlässlichkeit und eine echte Beziehung entstehen nicht in wenigen Monaten, sondern durch kontinuierliche Begleitung über Jahre hinweg.

 

2. Gesund bleiben dank klaren Hygienekonzepts

Geht es um eine Infektion oder um eine Vorsorgeuntersuchung? In meiner Praxis werden diese Patientengruppen strikt voneinander getrennt. Unser Hygienekonzept orientiert sich an den aktuellen Empfehlungen führender Fachinstitutionen, darunter: Robert Koch-Institut (RKI, Deutschland) Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO, Deutschland) und American Academy of Pediatrics (AAP, USA). So bieten wir Ihrem Kind bei jedem Besuch die größtmögliche Sicherheit.

 

3. Prävention mit Weitblick über den Standard hinaus

Vorsorgeuntersuchungen sind für mich keine Routine. Ich führe sie auf Grundlage von Erkenntnissen durch, die über nationale Empfehlungen hinausgehen. Neben den Leitlinien des Österreichischen Impfausschusses berücksichtige ich auch die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Deutschland. Dieser erweiterte Blick macht unsere Prävention gründlich, vorausschauend und umfassend.

 

4. Lieber einmal zu viel kontrollieren als einmal zu spät reagieren

Ich bin überzeugt: Es ist besser, einen Verdacht einmal mehr zu überprüfen, als zu spät zu handeln. In meiner Praxis ist für jedes Anliegen Platz, auch wenn sich eine Sorge am Ende als unbegründet herausstellt. Meine Erfahrung aus Kliniken mit hohen fachlichen Anforderungen hat mich gelehrt: Viele ernste Erkrankungen beginnen unscheinbar. Darum nehme ich Eltern ernst und handle lieber vorsorglich, statt abzuwarten.

 

5. Moderne Medizin und traditionelle fernöstliche Heilkunst

Ich arbeite nach den Grundsätzen der modernen Medizin auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und empfohlener Behandlungsleitlinien. Wo es sinnvoll ist, ergänze ich diese durch Elemente der traditionellen japanischen Medizin. Diese sanfte, gut verträgliche Methode kann besonders bei chronischen oder funktionellen Beschwerden wertvolle Unterstützung bieten. Für mich gilt nicht „entweder – oder“, sondern „sowohl – als auch“, immer im Dienst der Gesundheit Ihres Kindes.

Mitgliedschaften
  • Ärztekammer für Burgenland

  • Sächsische Landesärztekammer

  • Österreichische Geselschaft für Kinder- und Jugendheilkunde

  • Deutsche Geselschaft für Kinder- und Jugendmedizin

  • Internationale Gesellschaft für Traditionelle Japanische Medizin